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Last update: 3. März 2019

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Betreff: der Trick mit dem Schütteln


Hallo Herr Schenk,

ich bin zwar leider kein Segler (Ausreden: familiäre und Altersgründe und zu faul und zu unendschlossen....), kenne aber das Problem mit dem Treibstoffumfüllen nur zu gut.

Ich bin Segelflieger und betreue auch ein Motorflugzeug. Sprit von der öffentlichen Tankstelle ist deutlich billiger als der auf dem Flugplatz. So schleppen wir bei jeder Anreise einige 20 l-Kanister Benzin mit, die dann umgefüllt werden müssen. Sauerrei ist nicht so groß wie bei Diesel, schmeckt aber auch nicht wirklich gut.

Wir haben uns eine Schüttelpumpe beschafft, total simpel, zuverlässig und billig.

Such-Texte für EBAY: Schüttelpumpe,Schüttelschlauch,Pumpschlauch, Benzinschlauch -mit o. ohne Ventil.
Kostet so ca. 12 €, gibt es sicher auch aus anderer Quelle.

Ich lese Ihre Beiträge im Internet sehr gerne, auch für einen Nichtsegler immer sehr interessant!

Viele Grüße

Jochen Sichelschmidt

Anmerkung B.S: Ja, es ist gut für uns Segler, gelegentlich über den Grtenzaun (=Reling) zu sehen. Der Trick hat sich auch auf Yachten vielfach bewährt!!

Betreff: Nochmals DSV und das (deutsche) Segel-Schein-Geschäft - siehe hier!


Sehr geehrter Herr Schenk,

Habe sehr über Ihre Beschreibung der Deutschen Segelscheine geschmunzelt. Da scheint viel Unsinn zu sein.

Ich habe das von vorneherein in England begonnen und wir arbeiten uns so schön langsam an den Yachtmaster heran. Da gibt es auch eine Menge Zöpfe, aber im großen und ganzen sind die Engländer sehr pragmatisch und wie bei den Russen findet sich am Ende immer eine Lösung.

Dazu kommt, dass man nach demselben Regelwerk einen Kurs im Solent, einen anderen in Schottland oder im Nordosten nehmen kann und die Prüfung in Gibraltar machen, d.h. schon während der Ausbildung diverse Reviere kennenlernt. (Man könnte auch Australien, Südafrika und Neuseeland dazu nehmen, kostet aber mehr.) Die Theoriekurse sind auch abgestimmt, und wir hatten vor einem Jahr einen sehr tollen Lehrer, der bei uns zwei Wochen wohnte und uns alle drei Theorie Kurse auf einen Sitz geliefert hat, einschließlich Himmelsnavigation nach den Regeln, die Sie in Ihrem Buch beschreiben.

Die UK Regeln , einschließlich der kommerziellen Bestimmungen sind auch bei den Red-Ensign Ländern akzeptiert, d.h. es passt alles zusammen. Man kann z.B ein Boot in England zertifizieren lassen und die Behörden in BVI akzeptieren das.

Und sie sind halt eine Seefahrergesellschaft, wo das Meer und die Seefahrt integral in Kultur und Sprache sind, im Gegensatz zu D oder F, wo das nur auf einige Landstriche zutrifft (die aber auch ausgezeichnete Seeleute haben, man braucht nur an die Bretagne zu denken). Das macht es auch lustig. Ich bin auch 20 Tage pro Jahr auf Regatten im Kanal dabei, das ist eine gute Balance, und man fokussiert sich auf Dinge, für die bei der Ausbildung weniger Zeit ist, z. B. intensives Teamwork mit 6-9 Leuten auf dem Boot.

Anderswo, im Zusammenhang mit dem Unfall, wo das Amt versucht, die Berufsschifffahrt reinzuwaschen, beschreiben Sie, dass der Segelverband da nicht einspricht, sehr zum potentiellen rechtlichen Nachteil der Mitglieder. So eine Vereinigung hat keinen Wert....

Im Gegensatz ist die RYA sehr aktiv, ob das Hummertöpfe betrifft oder Roten Diesel. Dazu kommen noch die Cruising Association und RORC, die beide politisch sehr präsent sind. Vorletztes Jahr wurde Belgien erfolgreich von fast alle UK Seglern boykottiert, und Belgien hat sehr schnell nachgegeben. Allerdings wurde der Prozess am Europäischen Gericht trotzdem verloren. Die EU findet noch immer dass Freizeit-Segler Straßensteuer für Diesel zahlen sollen, selbst wenn er verheizt wird. Ich weiß nicht, wer mehr krank ist, die Politiker, die solchen Schwachsinn machen, oder das Stimmvieh, das sie nicht im hohen Bogen aus dem Amt wirft. Es sind solche Aktionen, die die EU verhasst macht, egal, was für einen Vorteil sie sonst haben mag.

Sollten sich nach dem Brexit, der jetzt ziemlich wahrscheinlich hart ausfallen wird, von EU Seite Feindseligkeiten ergeben, habe ich keinen Zweifel, dass Französischen, Belgischen etc. Marinas ganz schnell die UK Kundschaft ausgehen wird und sich die Marschrichtung, dann innerhalb ganz kurzer Zeit ändern wird.

Da ich als nicht EU-Bewohner unser Boot überall registrieren kann, habe ich doch eine gewisse Flexibilität, und die heißt UK MCA und RYA Regeln und Registration in einem Red Ensign Staat.

L G

H.L. (Namer der Redaktion bekannt!)

Anmerkung B.S: Richtig, ich frage mich oft (vergeblich): Hat der Deutsche Segel-Verband für uns Fahrtensegler (und unsere Beiträge) jemals irgendetwas Nenennswertes getan?!

Betreff: Lebensretter nach dem Überbordgehen hier der Artikel


Hallo, ... hier also meine Idee zum Thema: Es ist nicht ganz kostenlos,jedoch ausgesprochen billig, <10€. Je nach Ausstattung der Yacht geht die Wirkung mehr oder weniger weit. Man benötigt dazu ein Smartphone mit GPS und Bluetooth oder einen entsprechenden Kartenplotter, ist meistens sowieso an Bord vorhanden. Dann bekommt jeder Mensch an Bord einen "Gigaset keeper" (oder einen ähnlichen Tracker) verpaßt, am Körper zu tragen. Jeder dieser Tracker muß im Smartpone/Kartenplotter eingebucht sein. Das Smartphone/Kartenplotter überwacht permanent die Bluetooth-Verbindung zu jedem einzelnen eingebuchten Tracker. Wenn eine der Verbindungen abreißt, das ist bei Entfernungen >15m der Fall, wird ein Alarm ausgelöst und der zugehörige GPS-Ort festgehalten. Soweit die Grundfunktion, gewissermaßen der MOB-Alarm automatisiert.

Einem reinen Einhandsegler hilft das natürlich nicht weiter. Für diesen Fall braucht man etwas mehr Aufwand: Hierfür muß der e.Autopilot auch eine Bluetooth-Funktion haben, die das Abreißen der Verbindung zum Tracker erkennt. In meinem Fall ist das ein selbstgebauter AP, der für seine Fernbedieung sowieso eine Bluetooth-Funktion hat. Bis jetzt habe ich eine Ruderstellung einprogrammiert, die das Boot in den Wind dreht. Mit etwas mehr Intelligenz könnte man auch ein Beidrehen herbeiführen (und eine Patenthalse verhindern), was meist ohne Veränderung der Segelstellung möglich wäre. Mit einem Windpilot wäre das leider etwas schwieriger, aber nicht unmöglich.

Schon die Grundfunktion wäre eine Lösung für meinen Albtraum: Bei einer Fahrt mit der Familie fällt eines der Enkelkinder unbemerkt über Bord und wird nicht wiedergefunden.

Dehalb kommt bei mir niemand ohne Tracker an Bord!

Noch was zum Preis für einen Tracker: Der Listenpreis für einen Gigaset Keeper beträgt offiziell etwa 20€. Im eBay gibt es das schon ab 4€, einen No-Name Tracker habe ich dort auch schon für 1€ gesehen,
viele Grüße
Norbert Wallner
PS: Die Sache funktioniert ganz ohne Telephonnetz!

Anmerkung B.S: Generell eine interssante Idee, wenn auch nicht für Einhandsegler. Die Hersteller von APs sollten sich mal Gedanken über die Schnittstelle machen, an der fehlt es nämlich!!

Betreff: Brief an Bobby Schenk von Mitte Nordatlantik, 17°46,6‘N, 039°34,9‘W


Lieber Bobby,
leider komme ich erst jetzt dazu, Dir nochmals zu dem hervorragenden Blauwassersemunar auf der Interboot zu danken und zu gratulieren. Auf der anderen Seite: was wäre ein besserer Ort, als das von hier aus zu tun - von der Mitte des Atlantiks, auf halbem Weg zwischen den Kapverden und der Karibik? Gestartet sind wir in Gran Canaria vor 11 Tagen, in ca. 7 Tagen werden wir auf Guadeloupe ankommen. Wir genießen einmal mehr das traumhafte Segeln im Passat, bei 20-25 Kn Wind ENE mit 8 Kn Fahrt und traumhaften Sonnen- und Mondauf- und Untergängen und prachtvollem Sternenhimmel. Natürlich auf einem Kat (Lagoon 450S).

Dein Seminar hat uns hervorragend darauf eingestimmt und uns weitere wichtige Informationen und Anregungen gegeben. Vor allem auch meinen Mitseglern, von denen es für vier von sechs das erste Mal „Transocean“ ist. Eine bessere Vorbereitung kann es nicht geben. Vielen Dank an Dich und Deine Referenten: wirklich hervorragend.

Herzliche Grüße vom Atlantik,
Tom aus Stuttgart

Anmerkung B.S: Hört man gerne!!

Betreff: Bobby Schenk's Praxis-Blauwasserseminar am 6.4. und 7.4.19 bei Salzburg - Beratung durch Referenten


Sehr geehrter Herr Schenk,
Lieber Bobby Ich möchte mich für das gelungene Blauwasserseminar im vergangenen Jahr in Friedrichshafen bedanken. Die Teilnahme von Kerstin Pieper und Hans Schubert hat mich bestärkt, zu Dir zu kommen, auch wenn es beruflich bedingt schwierig war den Termin freizubekommen. An diesen zwei Tagen habe ich neue Einblicke bekommen: Ich vermag gar nicht zu sagen, welche Redner mir am meisten gebracht haben.
Ein Vergleich oder eine Wertung finde ich ohnehin nicht sinnvoll.
Es war insgesamt ein gelungenes Wochenende.
Ich hatte auf Deine Empfehlung hin (Aus Deiner Webseite) einen zweitägigen Beratungstermin bei Hans und Kerstin vereinbart, wegen eines geplanten Yachtkaufs. Die Empfehlung war ein Volltreffer. Die zwei haben mich absolut perfekt und neutral beraten. Wir haben Vorteile, Nachteile und Alternativen zum Kauf eines Katamaranes diskutiert.
Am Ende stand - für mich - das Ergebnis fest: Kein Kauf, sondern zeitweiliges (längerfristiges) Chartern. Der Grund liegt in meiner beruflichen Situation als Praxisinhaber, der nur begrenzte Zeit seine Patienten allein lassen oder zu einer Vertretung schicken kann, und zum anderen, weil ich Terminhandel mit Rohstoffoptionen mache, für das ich einen entprechenden Kapitalstock benötige. Deine Empfehlung kann ich mit besten Erfahrungen bestätigen: Wer solide neutrale Beratung wünscht, der sollte unbedingt zu Hans und Kerstin. Nicht billig, aber sie sind es wert!
Ich wünsche Dir ein gesegnetes und glückliches Jahr 2019
Herzliche Grüsse aus der Schweiz
Reiner Blancke

Anmerkung B.S: Bei "Hans und Kerstin" handelt es sich um Kerstin Pieper und Hans Schubert (www.kpym.de))!

Betreff: Weltumsegler als Seminarteinehmer - Bobby Schenk's Praxis-Blauwasserseminar am 6.4. und 7.4.19 bei Salzburg

Lieber Herr Schenk,
vielen Dank für Ihre Einladung an den Mattsee. Die Veranstaltung hätte mich sehr interessiert, schon wegen des Networking in der Blauwasserszene. Leider sind wir zu diesem Zeitpunkt aber wieder an Bord unseres eigenen Bootes und bereiten uns auf die Passage von Neuseeland nach Fidschi vor.

Das Blauwasserseminar in Friedrichshafen war erneut ein großer Gewinn für uns, obgleich wir bereits seit 2009 selbst unterwegs sind und seitdem 60.000 Seemeilen geloggt haben, also nicht zu den ganz Unerfahrenen gehören.

Neben den erstklassigen Vorträgen (ich nenne beispielhaft, aber nicht abschließend, die der Herren Ober, Sachweh, Schöchl, Tassani-Prell und Diesch) waren für uns die im Nachgang zum Seminar von Herrn Schulze versandten Unterlagen für die anstehenden Gespräche mit unserem Versicherungsmakler von besonderem Nutzen. (Falls es Sie interessiert, da vielleicht von allgemeiner Relevanz: Unser Agent hat durch Einführung einer „Tropical Storm“-Klausel in der Kaskoversicherung die Regulierung von einschlägigen Schäden – begrenzt auf bestimmte Breitengrade und Zeiten – weltweit, also nicht nur in der Karibik, ausgeschlossen. Prinzipiell verständlich; wir haben deshalb unser Schiff in der Wirbelsturmzeit auch nie in tropischen Gewässern liegen. Faktisch entspricht diese Leistungskürzung jedoch einer ganz erheblichen Reduzierung des Schadensrisikos für die Versicherer bei den bestehenden Verträgen, die bei der zukünftigen Prämienfestsetzung zu berücksichtigen ist.)

Nach 1 ½ Weltumsegelungen lassen wir in Auckland unser gesamtes stehendes Gut ersetzen. Ein Teil der Drähte inklusive Walzterminals kommt aus Australien. Aufgrund des Vortrags von Herrn Schuback und einem späteren E-Mail-Kontakt mit ihm wissen wir nun, welchen Rigger in Australien (und zwar in Cairns) wir dabei meiden sollten.

Ich wünsche Ihnen eine erfolgreiche Veranstaltung am Mattsee!

Mit besten Grüßen
Hansgeorg Köster
sy-alumni.de

Anmerkung B.S: Das freut einen, wenn sich mein Seminar auch finanziell rentiert hat! Im übrigen: Urteil aus berufenem Munde!

Betreff: Artikel zum Sporthochseeschein siehe hier

Hi Bobby,
Du schreibst in Deinem Artikel, dass die Ho 249 Tafeln auch von Bomberpiloten im 2. Weltkrieg benutzt wurden. (Das willst Du aber unter den Tisch fallen lassen) Das " auch " ist etwas irreführend, da die Tafeln für die Bomberpiloten entwickelt wurden. Das war nötig, um die Pilotenausbildung wegen der Verluste optimieren zu können. Das Semiversusverfahren wäre da in jeder Beziehung hinderlich gewesen.
Mast - und Schotbruch
wünscht Benno Höning ( 81 ) von der " perfect compromise"!

Anmerkung B.S: Ja, das war 1943, also vor einem halben Jahrhundert. Offensichtlich zu modern für den DSV, deshalb setzt er auf das hunderte, hinderliche Jahre alte Semiversus-Verfahren!

Betreff: Atlantiküberquerung

Hallo Bobby
Ja, jetzt sind wir ziemlich mitten auf dem Atlantik. Noch gut 2000nm bis Barbados. Jetzt sind wir wieder einen Schritt weiter und erleben diese Reise als unglaubliche Bereicherung. Nach der ruppeligen Abfahrt von Las Palmas haben wir jetzt sehr ruhige Bedingungen.
Die ARC war für uns ein klasse Event, wenn auch nur als Zuschauer und Helfer auf dem einen oder anderen Boot. Für uns wäre das wohl nix. Aber vielen ermöglicht dieses Format den großen Sprung.

Wir lernen sehr viele faszinierende und liebenswürdige Menschen aus allen Gegenden der Welt kennen. Leider ab und an die Abgebrühten und desillusionierten dieser Welt. Der Gerede ( früher war die Karibik noch toll, heute überfüllt) tun wir ab. Das hat schon im Mittelmeer nicht gestimmt. Natürlich wird es dort anders als vor 20 Jahren, aber bei uns hat sich ja auch viel verändert.

In diesem Sinne wünsche ich dir eine schöne Vorweihnachtszeit. Das Bild mit Spinnaker ist von heute Abend, es geht jetzt wieder auf in die Nachtwachen ( durch drei geteilt) Vielleicht weckt es bei dir Erinnerungen an schöne Momente.

Übrigens: die moderne Technik macht es mir soviel leichter diesen Traum zu erfüllen. Jederzeit Wetterdaten zu aktualisieren und mit AIS und Radar andere Schiffe und Unwetter zu erkennen ist schon klasse! Aber es bleibt ein kleines Boot auf großem Wasser. Die Leistungen unserer Vorsegler erscheinen einem so in einem besonderen Licht.

Liebe Grüße von der Baradal
Uli Ballhausen!

Anmerkung B.S: Für Karla waren die Atlantiküberquerungen schlicht "das Größte"!

Betreff: Artikel zum Sporthochseeschein
siehe hier

Sehr geehrter Herr Schenk, danke für den Artikel zum SHS-Thema. Sie sprechen mir aus dem Herzen!

Ich beschäftige mich sehr gerne mit historischen Formen der Navigation zu denen ich – vorab gesagt – auch die Astronavigation mit Sextant zähle. Ich habe mir vor zwei Jahren selbst einen Sextant gebaut, der erstaunlich präzise funktioniert. Zur Zeit bastle ich an einem Wikinger-Sonnenstein, den ich im kommenden Jahr bei einem Törn von Schweden rund um die Britischen Inseln und wieder zurück ausprobieren möchte. Natürlich neben der zeitgemäßen Navigation via GPS, Plotter und Handheld-Reservegerät.

Auch ich gehöre zu den Yachtmaster-Fans. Nach dem deutschen SKS bin ich ins englische System gewechselt und habe meine Yachtmaster-Ausbildung bei einer englischen Schule gemacht. (Übrigens: Von drei Kandidaten an Bord waren zwei Deutsche. Der Leiter der Schule hat erzählt, dass er immer mehr deutsche Kursteilnehmer hat.) Was ich besonders dabei schätzte: Der permanente Umgang mit starken Strömungen. Und Techniken der Nahraum-Navigation, die bei uns in Deutschland gar nicht vermittelt werden. Der Klassiker bestimmt: ein unbeleuchtetes Objekt von der Größe eines Verkehrstaferls nachts und im Nebel auf trockenfallendem Grund anzufahren. Ich denke, wenn man das deutsche Scheinsystem entrümpeln würde, wäre viel Raum für solche Inhalte.

Zurück zum Thema Sextant versus GPS. ES wird ja immer geunkt: Was tue ich, wenn der Strom ausfällt oder das GPS kaputt ist. Ich erinnere mich an ein beeindruckendes Youtube-Video zu diesem Thema. Ich weiß nicht mehr, von wem. Da stand der Referent mit ausgebreiteten Armen. In der linken Hand einen Sextant, in der rechten ein Garmin in Gummihülle. Er stellte die Frage: „Wenn ich jetzt beide fallen lasse, was meinen Sie: Mit welchem Gerät kann ich weiterarbeiten?“. (Abgesehen davon, dass ich ja auch bei einer vernünftigen Astronavigation weitere elektronische Helferlein brauchen würde. Zumindest einen Taschenrechner.)

Ich denke, dieses nicht mehr zeitgemäße Schein-System krankt an einem: Zu viel Lobbyisten-Einfluss! Es ist halt supereinfach für den Gesetzgeber, beim DSV nachzufragen, was gewünscht wird. Die gleiche Entwicklung haben wir ja auch beim PKW-Führerschein. Wen fragt der Gesetzgeber da? Den Bundesverband der Fahrschulen! Und dadurch sind wir heute in einer Situation, dass Eltern für zwei altersnahe Kinder 3000 bis 5000 Euro bereithalten müssen, um ihnen den Auto-Führerschein zu ermöglichen. Ohne dass die Zahl der von Fahranfängern verursachten Unfälle signifikant zurückgegangen wäre.

Für mich bleibt die Astronavigation ein zauberhaftes Hobby – genau wie Sie schrieben. Mit der Realität hat sie nichts mehr zu tun. Aber ist jemand in Sicht, der dieses verquaste deutsche Segelscheinsystem entrümpeln würde?

Mit freundlichen Grüßen

Herwig Decker

Betreff: Artikel zum Sporthochseeschein siehe hier

Sehr geehrter Herr Schenk !

Also, da muss man Ihnen wirklich vollends zustimmen : der deutsche SHS hat schon etwas kabarettistisches an sich. Schade drum eigentlich. Ein echter, deutscher Hochseeschein, in dem entsprechende Inhalte vermittelt und geprüft werden würden, wäre echt nicht schlecht. Es gäbe genügend interessante Themen. Was ich auch nicht verstehe, weshalb technische Kenntnisse überhaupt keine Rolle spielen ( Motor, Elektrik etc). Wobei doch zahlreiche Havarien auf technische Mängel zurück zu führen sind. Oder täuscht das ?

Erlauben Sie noch eine Anmerkung zu den englischen Yachtmaster Scheinen : es ist nicht so, dass man beim Yachtmaster Ocean keine Astronavigation zu absolvieren hätte. Im Gegenteil. ! Nach Passieren des Theoriekurses ( Sonne, Mond, Fixsterne, Mittagsbreite, astronomische Kompasskontrolle; dazu das übliche Programm : Wetter, Schiffsführung, Gesetzeskunde etc pp ) , sind auf dem oblogatorischen Praxistörn ( minimum 600 sm nonstopp mindestens 50 sm vom Land entfernt etc.. ) laufend asronomische Messungen anzufertigen : mit Sextant messen, rechnen, zeichnen…freuen; wenn`s gut geht. Eventuell auch ärgern. Im abschließendem Prüfungsinterview muss man ua seine ( eine ) Astrolösung dann dem Prüfer anhand der eigenen Berechnung und Zeichnung erläutern. Das Ganze ist – und das ist der große Unterschied zu den deutschen Vorschriften – ausnahmslos praktisch. Vorrechnen und rumtippen muss da keiner was. Die Astroaufgabe wird an Bord während des Praxistörns angefertigt und nur noch dem Prüfer an Land erläutert. Die sollte dann aber auch stimmen !!!

Und noch was ist mir aufgefallen: die englischen Prüfer und Fahrensleut` sind alle unglaublich freundlich, nett und fair. Das ist auch nicht ganz zu vernachlässigen. Und: man lernt wieder mal ein klein wenig englisch zu plaudern.

Beste Seglergrüße
Uli Spranger
Wirtschaftsprüfer Steuerberater

Anmerkung B.S: Ja, das übezeugt!

Betreff:Betreff: Artikel zum Sporthochseeschein siehe hier

Sehr geehrter Herr Schenk,
vielen Dank für Ihre Ausführungen.
Gerade gestern unterhielt ich mich über das Thema Astronavigation mit meinem Senior, der als junger 3. Offizier mehrfach am Tage auf Großer Fahrt den Standort des Schiffs ermitteln musste (so um 1960).
Ich selber habe u.a. den SSS und wollte in 2015 den SHS angehen. Was ich dann erlebt war haarsträubend, insbesondere wegen des damals tatsächlich noch zugelassenen, programmierten TI-Rechners. Den Rechner mit den Programmen konnte man sich für jeweils 250 Euro kaufen, was ich ablehnte.
Mein Schulungsleiter hatte damals selber gerade den SHS geprüft und ausgesagt, dass er nacher noch vor Ende der Prüfungszeit abgeben konnte, natürlich fehlerfrei, dank dieses TI-Taschenrechners mit Programm.
Weil ich das Vorgehen abstrus fand und ich im Lehrstoff keine wesentlichen neuen Erkenntnisse sah, die diesen Aufwand im Sinne eines Gewinns an neuen Kenntnissen für mich rechtfertigte, hatte ich mein Vorhaben abgebrochen.
Meine Erwartung hinsichtlich einer Befähigung war auf globale, mindestens atlantische Passageplanung. Dann wurden tatsächlich wieder die SSS-Aufgaben mit der Übungskarte Englischer Kanal geübt. Von wenigen meteorologischen Besonderheiten mal abgesehen, sehr wenig Neues ausser den Grundlagen der Astronavigation.
Was mich sehr gestört hat ist, dass es keine weitergehende praktische Ausbildung gibt. Ich bin zuletzt vor Jahren auf dem Atlantik gesegelt, die Anforderung auf der Langstrecke auf der wirklichen Hohen See sind andere als auf dem Randmeer. Weshalb wird nicht geübt und geprüft, nachts zu segeln, beispielsweise. Ich finde es immer spannend-interessant und körperlich anspruchsvoll, wegen des Umgangs mit der Müdigkeit.
Da würde mir viel einfallen und ein Ausbildungswunschprogramm könnte ich auch zügig herunterschreiben.
Mit freundlichen Grüßen von Bord
Dr.-Ing. Ralf von der Bank
SSS, SKS, BR, SBF-See, SBF-Binnen, SRC, FKN

Anmerkung B.S: In Österreich ist vor Erteilung des Scheins ein mehrtägiger Prüfungstörn (inklusive Nachtfahrt) zu absolvieren!

Betreff: Artikel zum Sporthochseeschein siehe hier

Hallo Herr Schenk,
hab soeben Ihren Aufsatz zum Thema "Sporthochseeschifferschein" gelesen. Nun... da lassen Sie ja kein gutes Haar am DSV.
Und wenn der SHS schon sol antiquiert sich darstellt, warum geben Sie hier keinen Überblick über den Oceanmaster oder Yachtmaster ?
Wir wollen doch alle wieder heile von großer Fahrt nach Hause finden und nicht noch ein "Plastikkärtchen" mehr in der Sammlung haben.
Oder lohnt es sich hier doch, nach Österreich auszuwandern ?
Gruß Dirk Putsch

Anmerkung Bobby Schenk, ehemaliger Präsident und Ehrencommodore des YACHTCLUB AUSTRIA: Ich würde gerne nach Österreich auswandern, aber mit unseren Segelscheinen brauchen wir uns dort gar nicht erst sehen lassen.

Betreff: Gegenüberstellung von Katamaran und Mono - hier der Artikel

Sehr geehrter Herr Schenk,
was dort geschrieben wird, ist zwar alles grundsätzlich richtig aber teilweise nicht präzise.

Stabilität
Ein Kat kann immer durchkentern wenn der Wind stark genug ist (es reicht eine Gewitterbö), ein Monohull nur wenn Starkwind und eine extreme Welle zusammenkommen, also bei Starkwind gegen Strom oä.

Kostenvergleich
Sicher kann man einen 40 feet Kat mit einem 50 feet Monohull vergleichen. Aber ein 40 feet Kat ist dann bedeutend langsamer weil Fahrtenkats in der Regel nicht über Rumpfgeschwindigkeit fahren . Und das spielt bei Langfahrt schon eine Rolle. Und ob man sich in den teilweise sehr engen Kabinen eines 40 feet Kats wohl fühlt muß jeder selbst entscheiden.

Komfort
Das Seeverhalten bei schlechtem Wetter eines 50 feet Monohull ist um Längen besser als das eines 40 feet Kats.
Sicher haben Kats eine Reihe von Vorteilen im Vergleich zu Monohulls. Dem stehen aber auch diverse Nachteile gegenüber. Wenn man jedoch diesen Artikel ernst nimmt, dann dürfte sich niemand mehr einen Monohull kaufen.

MfG
Jörg Holzvoigt

Anmerkung B.S: Wenn ich auf meine Schiffe zurückblicke, dann war mein "bestes" die THALASSA II - eine 15 Meter lange Einrumpfyacht!

Betreff: Welche Segelscheine?

Sehr geehrte Herr Schenk!
Die Diskussion über das Thema, welche Führerescheine man für eine Weltumsegelung braucht oder nicht , finde ich, ehrlich gesagt, schon ein bißchen trollig. Wer sich für das (Hochsee) Segeln interessiert, wird doch schon rein aus Interesse an der Materie einen Segelschein machen wollen ! Schon allein aus purem Eigensicherheitsinteresse ! Und die deutschen Sportbootführerscheine ( insbesondere der SBF See, der lediglich Grundkenntnisse verlangt und vermittelt ) sind wahrlich nicht schwer zu bestehen ! Wer das nicht schafft, sollte sich vielleicht einen anderen Sport überlegen ! Eine sehr gute Empfehlung sind meines Erachtens die britischen Scheine, hier insbesondere der Yachtmaster Offshore und Ocean. Die britischen Lehrgänge und Prüfungen sind ausserordentlich praxisorientiert und vor allem weltweit anerkannt. Ich bin kein Jurist, aber mir ist auch gesagt worden : kommt es zu einem Unfall, entscheiden Seegerichte stets auch danach, welche praktischen und theoretischen Kenntnisse der jeweilige Havarist hat/hatte. Das sollte man sich schon auch mal vor Augen führen.
Klar : alle Scheine helfen nix, wenn ich praktisch nix umsetzen kann. Logisch. Das ist platt. Deshalb finde ich : Ordentliche Scheine machen und segeln und mitsegeln, was das Zeug hält . Bin nun schon lange unterwegs, habe aber auf jedem Törn was dazu lernen können, vor allem von anderen Seglern. Jeder weiß was.
Herzliche Seglergrüße
Uli Spranger

Anmerkung B.S: Die Empfehlung für Yachtmaster Offshore und Ocean unterstreich ich nachfrücklich - danke!

Betreff: Segelschein trotz Farbschwäche

Hiaja ho,
... da brauchen wir aber noch ein bisschen update:
1. Schiff in Gribraltar registrieren und es braucht keinen SBF oder so etwas, jedenfalls <80 BRT Not necessary for the skipper to hold any form of mariner’s certificate in the case of pleasure yachts under 80 GRT.
2. MMSI VHF gibts in Holland ...
https://www.yachtregistration.company/mmsi-license/
http://yacht-registrations.com/british-yacht-registration/
3. Bootsführerschein, Sportbootführerschein, sbf see, UKW Funklizenz, 3TageKroatien
Würde mich wundern, wenn in Kroatien irgendwer nach Farbenblindheit fragt:
https://www.ebay.de/itm/Bootsfuhrerschein-Sportbootfuhrerschein-sbf-see-UKW-Funklizenz-3TageKroatien/323152300563?hash=item4b3d60ca13%3Am%3AmmIeCyFseG3kSwwDf9WNbeA&var=512246636125&_sacat=0&_nkw=sbf+kroatien&_from=R40&rt=nc&_trksid=p2380057.m570.l1313.TR5.TRC0.A0.H0.Xsbf+kroatien.TRS0
Fazit: Der Mann soll segeln wo und wie er will.
Und in ein paar Jahren wirds eh eine Smartpghone App geben analog >>> Selbstfahrende Autos <<< , welche die Bootssteuerung übernimmt und per Kamera alle Entscheidungen - auch Farbe der Nav Lichter zu erkennen - übernimmt.
Gruss (Sender ist der Redaktion bekannt - d.Red.)

Anmerkung B.S: Gibt also eine Reihe von Möglichkeiten - danke!

Betreff: Was kostet Blauwassersegeln?

Hallo Schenk
Mit Interesse habe ich ihren Artikel über die Blauwassersegler gelesen. Mir stellt sich hier die Frage ist das Blauwassersegler also nur noch etwas für reiche oder Rentner.......?
Ich weiß sie haben die Frage bestimmt schon tausendmal gehört und beantwortet was denken Sie sollte man heute monatlich an Geld zur Verfügung haben um eine blauwasserfahrt zu starten inc. Versicherungen usw. Ich weiß jeder lebt anders aber ich Rede hier vom normalen Leben zu zweit auf dem Wasser? Reichen 1000 Euro oder eher 2000 und mehr.
MfG.
Manfred DINKEL

Anmerkung B.S: Richtig, das ist die häufigste Frage - und kaum zu beantworten. Am nächsten an der Realität ist wohl diese Antwort: Blauwassersegeln, besser "Blauwasser-Leben" kostet soviel wie das Leben zu Hause an Land auch. 1000 Euro/Monat sind wohl die unterste Grenze - und auch nur dann, wenn die Persönlichkeit stimmt.

Betreff: Waffen an Bord 2018

Lieber Bobby Schenk,
Ihrem Bericht ist nichts hinzuzufügen. Ich war als Ex Personenschützer daran gewöhnt eine Waffe zu tragen und im Ernstfall auch darauf trainiert Sie zu benutzen. Ich weiß aus Zeiten meiner Ausbildung, dass ein Waffeneinsatz unter Stress, und nur unter diesen Umständen findet der Einsatz ja statt, für einen im Umgang Ungeübten eher eine Gefahr für sich selbst und alle Mitreisenden darstellt, denn für jemanden anderen.
Unabhängig davon, was in den Häfen damit geschieht oder welche Hürden man heutzutage überhaupt nehmen muss, kann ich nur davon abraten ohne entsprechende Ausbildung und ganz wichtig, ohne weitere regelmäßige Übung unter Stress, eine Waffe mitzuführen. Nicht ohne Grund trainieren erfahrene Militärs oder Schutzbehörden regelmäßig Szenarien die eintreten können um dem damit auftretenden Stress zu reduzieren.
Selbst dann bleibt der Stressfaktor im Ernstfall noch unüberschaubar hoch. Wie Sie schon sagten, bleibt man auf den bekannt sicheren Routen, wird es auch nicht nötig sein, Waffen mitzuführen.
Schöne Grüße
Peter Dautermann

Anmerkung B.S: Hier spricht ein Fachmann

Betreff: Boot geeignet für die Bahamas?

hallo
haben einen motorsegler gekauft kimmsegler
6 tonnen
9meter lang 3 meter breit 90cm tiefgang
stahl
37ps diesel perkins
kann man mit so einen boot über den atlantik zu den bahamas???
flg
michael
der eigner

Anmerkung B.S: Können tut man schon! Weiß bloß nicht, ob Sie "man" sind?

Betreff: Patente Lösung des Führerscheinproblems - II

Sehr geehrter Herr Schenk,
ich danke Ihnen für das Praxiswissen, dass Sie in Ihrer Kolumne zum Thema Führerscheine auf Langfahrt geteilt haben. Um dem Herrn Fuchs zu helfen möchte ich noch folgende Anmerkungen machen:
Meines Wissens sind es nun 15 PS, die ein Boot haben darf, damit es ohne Führerschein auf Seeschifffahrtsstraßen geführt werden kann. Waren die 5 PS früher wirklich mickrig, so sind die 15 PS doch schon was. Ich würde daher in Herrn Fuchs Lage prüfen, ob die Maschine der Traumjacht mittels einfachem Eingriffs auf 15 PS Leistung reduziert werden kann, z.B. den Gashebel mit Anschlag versehen, und sich das von einem Sachverständigen bestätigen lassen. Der Skipper kann dann sagen "für dieses Boot mit diesem Motor benötigt man in Deutschland keinen Führerschein". Wenn dann außerhalb der deutschen Hoheitsgewässer diese mechanische Beschränkung wieder ausgebaut wird, kräht kein Hahn danach.
Schlussendlich kommt mir in dem Zusammenhang noch die humorvolle Bezeichnung "Scheinsegler" in den Sinn, jemand der zwar alle Scheine hat, aber nur "scheinbar" segeln kann.
Beste Grüße! Timo

Anmerkung B.S: Keine schlechte Idee!

Betreff: Patente Lösung des Führerscheinproblems!

Hallo Herr Schenk,
Mit Interesse habe ich die Antwort auf die Frage von Michael Fuchs bezüglich der Führerscheine und er Rot Grün Sehschwäche gelesen. Eventuell wäre das kroatische Küstenpatent eine Lösung für Herrn Fuchs.
Meine Frau hat vor einigen Wochen die Prüfung zum Patent abgelegt und musste keinen Nachweis für „Rot Grün sehen“ erbringen. Für Törns im Mittelmeer bzw. ich glaube auch an der deutschen Küste sollte der „Schein“ rein formell / rechtlich genügen. Selbst der österreichische FB 2/3/4 sollte durch „auswendig“ lernen der Ishihara Farbtafeln möglich sein. Es wäre dann halt leicht geschummelt…….. ;-)
Schöne Grüße
Ulrich Krenn

Anmerkung B.S: Ganz Ihrer Meinung! Das kroatische Küstenpatent ist seit vielen Jahren vor allem in Österreich sehr populär und immerhin ein "staatlicher" Schein!

Betreff: Vermögensretter!

Sehr geerter Herr Schenk !
Ihre Ausführungen zum Bootskauf auf einer Bootsmesse sind sehr anschaulich geschildert. Das Problem der ungesicherten Vorauszahlungen ist wahrlich nicht zu unterschätzen. Selbst renommierte und große Bootsbauer sind von Insolvenz betroffen ( siehe jüngst Bavaria und Nauticat ). Der Preiswettbewerb ist knallhart. Vielleicht noch eine kleine Ergänzung zu Ihren Darstellungen : man kann sich seine geleisteten Vorauszahlungen auch durch Einräumung einer Bankbürgschaft absichern lassen. Geht etwas schief beim Schiffskauf, bekommt man sein Geld über die Bankbürgschaft von der Hausbank der Weft oder des Händlers zurück. Dass neben der Bootsbauwerft auch die Bank wirtschaftlich ins Schleudern gerät, ist doch äußerst unwahrscheinlich. Angesichts der hohen Summen, die bei einem Bootskauf oft verhandelt werden, würde ich mich zudem juristisch beraten lassen, damit die Bürgschaft auch rechtssicher vereinbart wird. Etwas Ähnliches gibt es auch im Chartergewerbe, nämlich den sogenannten Sicherungsschein. Damit werden voraubezahlte Charterentgelte über ein drittes Versicherungsunternehmen abgesichert.
Herzliche Seglergrüße
Uli Spranger
Kanzlei Spranger und Kollegen
Tel.: 0841/49104-0

Anmerkung B.S: Guter Hinweis!

Betreff: der Lebensretter!

Lieber Bobby Schenk,
ich kann kaum ausdrücken, wie sehr Du mir und vielen anderen verantwortungsbewussten Skippern mit diesem Artikel über Rettungswesten und Sicherheitsgurte aus dem Herzen sprichst.
Nun hat auch ein weiterer Fall, der Deiner Ansicht absolut recht gibt, traurige Bekanntheit erlangt: John Fisher vom Team Sun Hung Kai/Scallywag ist beim diesjährigen VOR nahe Kap Hoorn über Bord gegangen und konnte nicht gerettet werden. Obwohl die Teams heute mit den besten technischen Rettungsmitteln ausgestattet sind, reichte ein kleiner Moment, in dem die Sicherheitsleine nicht eingepickt war, und es kostete ein Menschenleben. Im südlichen Ozean, bei Nacht, 45 kn Wind und 4-5m Wellenhöhe ist jemand, der über Bord geht, mit ziemlicher Sicherheit verloren.
Viele Hobbyskipper, wie auch ich einer bin, unterschätzen die Anforderungen, die ein Rettungsmanöver bei ungünstigen Bedingungen an eine Crew stellt, völlig. Dass die kleine Unannehmlichkeit, sich ständig einzupicken, eine Tragödie verhindern kann, daran denken aber auch erfahrene Segler nur selten. Ein erfahrenes Crewmitglied auf einem Adria-Törn, das sich entgegen meiner ausdrücklichen Anweisung auf dem Vorschiff beim Sichern eines Dingis in der Bora bei 35 kn Wind und entsprechend Welle nicht eingepickt hatte, wird dieses Jahr an dem Törn nicht mehr teilnehmen. Ich finde, da muss man konsequent sein, und nicht abwarten, bis etwas passiert ist.
Herzliche Grüße,
Mirko

Anmerkung B.S: Freut mich, dass Du meine Meinung bestätigst. Es ist beängstigend, dass sich offenbar so viele mehr Gedanken um das Retten aus dem Wasser machen, als das Überbordgehen von vorneherein zu vermeiden!

Betreff: Bobby Schenk's Blauwasserseminar II

Lieber Bobby Schenk
Meine Frau und ich haben mit riesiger Begeisterung an Ihrem letzten Blauwasserseminar in Friedrichshafen (Sept. 2017) teilgenommen.
Wir haben uns nach dem inspirierenden Vortrag von Michael Menard sofort zu seinem Skippertraining angemeldet und sind gestern davon zurückgekommen. Es war eine erlebnisreiche (Bora), lehrrreiche und abwechslungsreiche (Austausch mit Mitseglern) Woche. Die Organisation war perfekt, die Lehrinhalte hoch professionell aufbereitet und vermittelt.
Ich selbst habe, auch schon mit einigen Segeljahren im Gepäck, ausserordentlich viel gelernt und viele Tips und Tricks von Michael mitbekommen. Wir können Ihnen nur empfehlen, einen solchen Kurs weiterhin am Blauwasserseminar zu propagieren.
Herzliche seglerische Grüsse - Andreas Irion & Gabi Helmrath

Anmerkung B.S: Selbstverständlich kann ich auf einen so hervorragenden Referenten (der beste im deutschen Sprachraum!) nicht verzichten, deshalb ist Michael beim finalen Blauwasserseminar im September wieder dabei!

hier gehts zu den zahlreichen Leserstimmen zur WADOO RYU-Katastrophe

Betreff: Bobby Schenk's Blauwasserseminar

Lieber Bobby,
danke für die Einladung - wir sind schon losgefahren.
War ich beim Besuch deines Seminars gefühlt weit weg von einer Reise (berufstätig, wenig Segelerfahrung, sehr begrenzte Ersparnisse, kein Boot und keine Ahnung wie ich den Traum verwirklichen sollte...)
In deinem Seminar habe ich ein weiteres Quäntchen Rückenwind bekommen. Und bei aller Erfahrung und Professionalität der Vortagenden konnte ich mich des Gefühls nicht erwehren, dass auch hier nur "mit Wasser gekocht" wird. Eine weitere Brise Rückenwind.
...
Dir wünschen wir ein erfolgreiches Blauwasserseminar - das hoffentlich vorvorvorvor(etc.)letzte ;-)
Schöne Grüße live aus San Blas, unter Segeln nach Puerto Lindo
Gunther & Gerlinde

Betreff: SSB gegen Satellitentelefon

Hallo Bobby,
Erstmal möchte ich noch meine Erfahrung/ Meinung zu einer "Besucherfrage" auf deiner HP geben, wo jemand gefragt hat ob eine SSB Anlage noch Zeitgemäss ist. Auch ich habe mich lange mit dem Thema Satelittentelefon vs. SSB herumgeschlagen, und habe mir im Dezember 2017 in Las Palmas eine neue Icom 718 mit Pactor 4 einbauen lassen und noch ein Sailmail account zugelegt. Auf der ganzen Überfahrt haben wir 3-4 mal täglich Verbindungen gemacht für die Grib files, die Meldungen von Jimmy Cornell, und auch Blogeinträge nach "Hause" gesendet, die dann online gestellt wurden. Manchmal stand die Verbindung nicht gleich auf Anhieb, aber es funktioniert und das zu einem günstigen Preis. Auch hier in der Karibik wird die Anlage benutzt.
Warme Ostergrüsse
Stéphane

Anmerkung B.S: Die Entscheidung muß jeder für sich selbst finden. Obgleich lizensierter Amateurfunker gebe ich allerdings zu bedenken, dass im Notfall (Mastverlust etc) das Satellitentelefon nicht auf eine (meist) Langdrahtantenne angewiesen ist. Tatsächlich war es in mehreren kürzlichen Fällen per Telefon kein Problem die Aussenwelt sofort zu verständigen. Am besten wäre wohl beides!

Betreff: Blauwasserseminar

"Hallo!
Habe mich für das Blauwasserseminar im September angemeldet. Bin schon sehr gespannt. Ist schon toll, einen Profi wie Bobby Schenk so haunah zu erleben und dann auch noch Privatunterricht in Knotenkunde zu bekommen :-).
Bis dahin schöne Grüße aus Tirol
Bernhard"

Anmerkung B.S: Ich freue mich auf Sie!

Betreff: Macht Elektronik blind?

Guten Tag, Bobby,
.... Zu Deinen von Dir aufgeführten Vorzügen des Radars möchte ich hinzufügen: Wenn in der Nacht über der Kimm z.B. langsam das Lichtermeer eines Kreuzfahrers auftaucht, ist es fast unmöglich die Navigationslichter zu erkennen. Mit dem auf "Plot" geschaltetem Radar hat sich die Frage eines Kollisionskurses schnell geklärt. Das hat mir in meinem langen Seglerleben (ich bin jetzt 79) viel Stress erspart.
Mast -und Schotbruch
Benno Höning von der "perfect compromise"

Anmerkung B.S: Guter Tip!

Betreff: Wie manche Segler ihr einziges Kapital vernichten

Guten Tag,
obwohl ihre Mitarbeiter ja wohl viele Anschreiben grundsätzlich ignorieren:
haben Sie sich die neuesten, z.B. ...., Konstruktionen schon mal genauer angesehen?
Möbelscharniere aus dem Baumarkt, Preßspanplatten aus der Küche daheim, Seeventile aus dem Baumarkt, selbstverständlich ohne Anschluß an die Opferanoden, 4 Wassertanks die so hirnrissig geschalten sind daß der Versuch des parallelen Betriebs zum Versagen der Anlage führt - Abschalter unter 11V nicht vorhanden, Rumpfstärken von 6mm die bei mittlerer See explosionsartig in die Wellen krachen und die nach 30-40.000 NM so rissig sind daß sie irreparabel sind. Und selbstverständlich, damit der Dwarstreiber als Rennschiff verkauft werden kann mit 2 Rudern = steuern bei Achterausfahrt schwierig bis nicht möglich... usw.
Mein Fazit: die meisten Serienyachten werden für den Charterbetrieb in Küstengewässern gebaut und versehen dort durchaus zufriedenstellend ihren Dienst (incl. Wechsel der Seeventile alle 3 Jahre)
Ich würde aber damit nicht auf Langfahrt gehen wollen obwohl ich wirklich alles selber reparieren kann.
Was zur Frage führt: wie viele Yachties können überhaupt im Notfall ihr Schiff selbst reparieren?
fair winds
willi
(Vagabond 47)

Anmerkung B.S: Es ist aber auch Tatsache, dass einige Yachten aus diesen preiswerteren Werften schon um erfolgreich um die Welt gesegelt sind.

Betreff: VESTAS-Crash

Sehr geehrter Herr Schenk!
Ich bin langjähriger Leser Ihrer Webseite und möchte mich auf diesem Weg für die vielen kurzweiligen und informativen Stunden, die mir Ihre Texte beschert haben, bedanken. Ich bin zwar nicht bei allen Ihren Ansichten gleicher Meinung, aber selbst dann (oder vielleicht gerade dann?) kann man immer wieder etwas dazulernen.
Zu dem Kommentar von Prof.Dr. Herwig Paretzke, "VESTAS-Crash, die Zweite - diesmal mit tödlichem Ausgang", möchte ich Ihnen nun quasi einen "Leserbrief" schreiben, einfach, weil mich der Kommentar zu sehr aufgeregt hat und ich finde, dass man ihn so nicht einfach stehen lassen sollte.
Prof.Dr. Herwig Paretzke schreibt also, dass auf jenem Schiff offensichtlich (!) niemand gehörig Ausschau hält. Eine schwere Unterstellung, woher will er das wissen? So lange das Verfahren zur Unfallursache noch nicht abgeschlossen ist, gilt auch für die Vestas-Crew immer noch die Unschuldsvermutung (oder wenn schon dann für beide Unfallgegner die gleiche Schuldzuweisung). So könnte zum Beispiel das Fischerboot unbeleuchtet gewesen und selbst bei gehörigem Ausguck nicht zu sehen gewesen sein. Wir wissen es nicht, und darum sind solche Aussagen nicht besonders seemännisch.
Apropos Seemannschaft. Herr Prof.Dr. Paretzke rät also, auf diesem Schiff sofort jemanden in elementarer Seemannschaft auszubilden. Und verhält sich dabei selber sehr fragwürdig. So missachtet er offenbar KVR Regel 17 ("bin brav mehr als 20 Grad nach StB angeluvt"): Wir können davon ausgehen, dass beide Boote gesegelt sind (Jonathan hat angeluvt, Vestas sagt, "We are racing"), Jonathan mit Backbordschoten ("20 Grad nach StB angeluvt") und Vestas mit Steuerbordschoten unterwegs war ("beinahe head-on gerammt"). Mit der beschriebenen Situation hätte Jonathan klar Wegerecht, aber vor allem Kurshaltepflicht! Warum luvt Prof.Dr. Paretzke? Eine schwere Missachtung der Kollisionsverhütungsregeln, oder? Und seit wann wird über Funk ausdiskutiert, welches Ausweichmanöver gefahren wird? Noch dazu eines, das für Segelboote ungeeignet ist: Ein "symmetrisches Ausweich-Manöver", wenn es denn ein solches gibt, existiert nur für Motorboote, nämlich als Regel 14. Eine elementare Seemannschaft wäre jedoch zum Beispiel gewesen, ein deutliches Schallsignal zu geben. Hat Prof.Dr. Paretzke das getan?
Und zum Abschluss ist es mir noch ein Anliegen darauf hinzuweisen, dass kein Crewmitglied von 2014/15 heuer wieder am Vestas-Boot mitfährt. Man muss also der aktuellen Crew nicht unterschwellig den Navigations-Fehler bei den Cargados-Carajos-Inseln unterschieben. Es ist kein "VESTAS-Crash, die Zweite" und eine Verlinkung zum damaligen Unfall erübrigt sich damit eigentlich auch. Das ist nämlich auch kein seemännisches Verhalten. Aber, wie sagen Sie immer? Wahrscheinlich ist das in den Wind gesprochen.
Mit freundlichen Grüßen,
Helmut Straßer

Anmerkung B.S: Danke für Ihren nachdenkenswerten Kommentar!

Betreff: VESTAS-Crash, die Zweite - diesmal mit tödlichem Ausgang

Mich wundert die schreckliche Kollision der Vestas vor HongKong nicht im Geringsten: offensichtlich hält auf diesem Schiff niemand gehörig Ausschau nach anderen Wasserfahrzeugen!
Sie hätten mich am 28.10.17 auf ihrem Rückweg von Porto Santo nach Lissabon mit 11 kn beinahe head-on gerammt um 0410 nachts. Ich war mit meinem 55 Fuß Hochseekat JONATHAN (mit aktivem AIS) mit 7 kn auf dem Weg von Nazare nach Porto Santo als ich sie in ca. 2 sm in typischen Renn-"Schlangenlinien" optisch und im Radar auf uns zu kommen sah, bin brav mehr als 20 Grad nach StB angeluvt und habe sie über Funk zum symmetrischen Ausweich-Manöver auffordern wollen. 3 x keine Funk-Response oder Kursänderung. Erst als sie uns sehr nahe passiert hatten kam über Funk " We are racing and ask your understanding". Man sollte auf diesem Schiff sofort jemanden in elementarer Seemannschaft ausbilden bevor es weitere Todesfälle gibt!
Prof.Dr. Herwig Paretzke, München

Anmerkung B.S: Statt eines Kommentars - siehe hier!

Betreff: Kann man "Schmucksextanten" in der Praxis verwenden?

Hallo Herr Schenk,
ich würde gerne aus Intressensgründen den Umgang mit einem Sextanten erlernen, zumindest halbwegs. Dazu habe ich ein paar Ihrer Artikel im Internet gelesen, sehr intressant und aufschlussreich.
Natürlich möchte ich für ein eventuelles Hobby nicht so viel Geld ausgeben aber doch ein Gerät haben dass seinen Dienst tut und gut aussieht (also kein Pappsextant der nach Ihrer Aussage halbwegs funktioniert).
Die Freiberger DDR und die russischen Marine Sextanten hatten Sie als ganz gut befunden, die gefallen mir auch optisch gut, besonders die russischen. Meine Frage ist: kann man mit auf antik gemachten Dekorationsgeräten für unter 100 € eingentlich irgendetwas anfangen?
und: gibt es eine Börse wo man brauchbare gebrauchte Sextanten kaufen kann?
Viele Grüße und frohes Neues
Dipl.-Ing. Bau (FH) Oliver Bednorz

Anmerkung B.S: Die Dekorationssextanten, schön messinggolden, eignen sich nicht einmal "zur Not" für Gestirnsmessungen. Bei Ebay sollten Sie nach seriösen Sextanten (Cassens und Platz, Freiberger, russische Sextanten suchen!

Betreff: Sind die Yachten hochseetüchtig?

Hallo Herr Schenk,
erst einmal herzlichen Dank für Ihre tolle und informative Seite.
Auf Ihrer Internet-Seite (https://www.yacht.de/schenk/n004/circumlight.html) unter gutes Schiff, da haben Sie von einer "Hochsee-Yacht" geschrieben.
Ich bin auf der Suche nach einem Schiff auf dem ich auch wohnen kann. Auf den Langfahrten wohnt man ja auch jahrelang auf dem Schiff. Jetzt habe ich (noch kein Segler) ein Schiff entdeckt auf dem es sich wohnen ließe, aber ich mich frage ob das auch für die Passatwindtour um die Welt taugen würde, die ich dann bestimmt noch machen würde. Bei dem Schiff handelt es sich um einen Bruce Roberts Motorsegler aus Stahl von 1980.
Mich würde interessieren was Sie zu den ganzen Fenstern meinen, sind die nicht zu groß für die Hochsee und damit das Schiff dann eher untauglich? Ich hänge mal ein paar Bilder an. Oder kann man da etwas davor setzen?
Dem gegenüber stand ebenfalls eine Bruce Roberts Segelyacht von 1985, allerdings aus GFK. Dieses Schiff wäre ohne Frage hochseetauglich, aber hier habe ich so meine Bedenken in Bezug auf das GFK und dem Alter... Auch soll das Schiff wiederum über 25. 000 Euro mehr kosten, als das andere.
Ich freue mich auf Ihre Antwort.
Viele Grüße
Marco Kalies

Anmerkung B.S: Hallo, Herr Kalies, "hochseetüchtig" ist ein sehr dehnbarer Begriff. Was zum Beispiel asiatische Fischer als hochseetüchtig bezeichnen, würden Sie als Schrott katalogisieren. Üblicherweise gebe ich keine Urteile zu bestimmten Yachten ab. Aber es sollte Sie doch beruhigen, dass die erwähnte Bruce nach 38 Jahren immer noch schwimmt.

Anmerkung B.S: Die Mär, dass ich vom Staatsdienst beurlaubt war, ist offensichtlich nicht aus der Welt zu schaffen. Für solche Unternehmungen gibt es keinen Urlaub. Ich habe mein Beamtenverhältnis mehrfach gekündigt und die Wiedereinstellung nach meinen Unternehmungen beantragt. Wenn die Voraussetzungen stimmen (Note, Alter, Gesundheit) besteht hier sogar ein Rechtsanspruch

Betreff: Videos, die die Schönheit des Fahrtensegelns zeigen

Lieber Herr Schenk,
es ist immer wieder erbauend, Ihre Beiträge zu lesen. Ich freue mich jedes mal über einen neuen. Um Ihnen auch mal eine Freude zu machen, falls Sie mal wieder von den Segelzeitschriften und deren online Auftritten genervt sind, hier ein Link zu einer sehenswerten Seite von einem Fahrtensegler-Paar:
http://findingparadise.ca/posts/
Die NAHOA hieß mal MARAVILHA und wurde von meiner Familie mit zwei kleinen Kindern im Rahmen unseres Sabbatical vom Mittelmeer in die Karibik geschippert. Nach 2 Jahren haben Ben und Ash, ein sehr nettes Paar aus Kanada, die Yacht in den USA übernommen und sind nun seit 2015 auf der Passatroute unterwegs und gerade in Neuseeland angekommen. Bemerkenswert sind bei der Homepage nicht "technisch fundierte Artikel für Fahrtensegler" sondern einfach nur richtig tolle Videos über Plätze, die Sie sicherlich größtenteils kennen werden.
Viel Vergnügen und beste Grüße
Martin Haupt

Anmerkung B.S: Sie haben recht, die Videos sind wirklich sehenswert. Vor allem die Luftaufnahmen von dem auf dem Riff festsitzenden Kat sind eindrucksvoll - und lehrreich!

Betreff: Kampf gegen die Dieselpest

Sehr geehrter Herr Schenk,
gerade habe ich auf Ihre schönen Seite gestöbert, und bin auf den Beitrag "Gute Waffe im Kampf gegen die Dieselpest" gestoßen. Das Problem mit dem Biodieselanteil im Kraftstoff musste ich leider auch feststellen. Sowohl im Bootstank als auch im Dieseltank meines Deutz Schleppers hatte sich eine kaugummiartige braune Schicht abgesetzt, die sich nur mit Reinigern auf Alkoholbasis anlösen ließ. Die Reinigung war sehr mühevoll. Damit sich in Zukunft kein Biodiesel im Tank absetzten kann, ist es am sinnvollsten Diesel ohne Biodieselanteil zu tanken. An deutschen Zapfsäulen liefert ausschließlich Aral die Sorte Ultimate ohne Biodiesel an. Ist zwar etwas teurer und man darf Kannister schleppen, aber dafür hat man ein großes Problem weniger.
Der Dieselkraftstoff auf Helgoland ist übrigens auch frei von Biodiesel. Das hat seinerzeit die Offshore Branche durchgesetzt.
Mit feundlichen Grüßen
Götz Guddas

Anmerkung B.S: Danke für die wertvollen Hinweise

Betreff: Piraten und Waffenprobematik

Hallo, Herr Schenk, einen schönen guten Tag,
...
Die Piraten-Frage beschäftigt ja viele Fahrtensegler. Weil ich z. Z. an einem neuen Seglerroman arbeite, habe ich Ihre Einlassungen zu dem Thema gelesen, kann sie aber nicht ganz teilen. Immerhin hat es inzwischen ein paar erfolgreiche Verteidigungen gegen Überfälle gegeben. Das zeigt doch, das man sich nicht alles gefallen lassen muss. Außerdem, wer sagt denn, dass man so einen Überfall überleben wird, wenn man sich nicht wehrt? Da finde ich es besser, sich mit allen zur Verfügung stehenden Mittel zu verteidigen...

Was die Mittel angeht, z. B. Schusswaffen, gebe ich Ihnen recht. Man kann nicht in jedem Hafen, den man anläuft, seine Waffen ein und ausklarieren. Auf Stahlschiffen, kann man sie jedoch jederzeit gut verstecken. Auf einem Kunststoffschiff nur mit Triks am Motor, aber das wissen die Behörden auch. Auf Katamaranen mit Außenbordern, geht gar nichts in dieser Richtung.

Doch, es gibt vielerlei Möglichkeiten sich eigene Waffen zu basteln. Das reicht von Feuerwerkörpern über Molotowcoktails bis zu Rakensystemen, die nicht unter die Kriegswaffengesetze fallen. Wer hindert mich z. B. daran einen Flammenwerfer oder Reizgaskanonen mitzuführen? Denkbar wäre es auch, Schallkanonen oder nachts Blendscheinwerfer einzusetzen. Als ein probates Mittel sind auch sehr starke Laserpointer denkbar. Man könnte auch einen Quadrocopter mit einem Molotowcoktail oder Stinkbomben über den Piraten abwerfen.

Ich würde vorschlagen, auch mal andere Fahrtensegler zu befragen, denn ich bin der Meinung, denen würden auch noch einige Abwehrmittel einfallen. Und bitte, tun sie meine Anregungen nicht als Spinnerei ab. Ich bin 79 Jahre alt und stamme noch aus einer Generation, die etwas wehrhafter war als die heutigen Laptopträger, da gab es noch Männer, die sich verteidigen konnten, heutzutage muss man sich erst niederschlagen lassen, bevor man zurückschlagen darf, sonst kommt der Staatsanwalt und faselt etwas von überzogener Notwehr.

Ich würde mich freuen von Ihnen zu hören.
Mit freundlichen Grüßen
Horst Reiner Menzel

Anmerkung B.S: Wolfgang Hausner, Verfasser des Artikels über Waffen und jemand, der sich schon ein Leben lang mit dem Piratenproblem auseinandergesetzt hat kommentiert Ihr Mail wie folgt:
"Ich teile die Meinung von Horst Rainer Menzel, die Zeiten haben sich geändert und man muss sich einfach mit allen Mitteln gegen einen Angriff wehren. Das abgedroschen Argument, dass man gegen Profi-Piraten keine Chance hat ist lückenhaft, denn es ist höchst unwahrscheinlich mit denen in Berührung zu kommen wenn man die entsprechenden Gegenden meidet. In meinem Revier, den Philippinen und Südostasien betrachte ich z.B.die Abu Sayyaf Terroristen als keine echte Gefahr für mich, wohl aber das kriminelle Gesindel das in Thailand und Malaysien Yachten überfallen hat."

Betreff: ASTRONAVIGATION und ein sonderbarer "Schiffbruch"

Lieber Herr Schenk,
gestern bekam ich nach längerer Zeit Ihr (an einen Freund verliehenes) "Bobby Schenks Astro Classic" zurück. Erfreulicherweise läuft es ja auch unter win 10 noch (im Kompatibilitätsmodus). Auch die Videos (mit einem AVI-Player). Es ist ein großartiges Programm. Es ist ja auch bei Amazon noch erhältlich.
Die sonderbare Geschichte der beiden Frauen, die auf dem Weg von Hawaii nach Tahiti "verloren" gingen und fast in Japan landeten, betont die Wichtigkeit der Kenntnis klassischer Navigationsmethoden!
Herzliche Grüße,
Stefan Sommoggy

Anmerkung B.S: Die Geschichte mit den Frauen (und den Hunden) ist mehr als sonderbar. Ob denen selbst mein "Astro Classic" noch geholfen hätte, wage ich zu bezweifeln!

Betreff: siehe Unterschied Fahrten- und Blauwasseryacht

Hallo Herr Schenk, hallo Herr Helm,
Bobby Schenk brachte in seiner Antwort ja schon ein paar Aspekte an Zusatzausrüstung für die Langfahrt. Ich bin sicher, Norddeutsch/ Skandinavische Werften können auf individuelle Ausrüstungswünsche eingehen.
Mit den Technikhinweisen von Bobbys Webseite, dem Buch Blauwassersegeln und weiterer einschlägiger Literatur eine Ausrüstungsliste erstellen und diese mit den infrage kommenden Schiffen abgleichen.
So aus dem Bauch ein paar weitere Ausrüstungspunkte:
- Ausreichendes Ankergeschirr, lange Kette, Anker eine Nummer grösser, kräftige Ankerwinde
- Lange Heckleine wenn es zu Beginn ins Mittelmeer geht
- Ausreichende Wasser- und Dieselkapazität
- Energiehaushalt im Schiff
- Evtl. Heizung
- Werkzeug, Ersatzteile
- Ausreichende Kabinen
- Nasszelle in Niedergangsnähe
- Sicherheitsausrüstung
- Alles persönliche, was zum Leben auf dem Schiff gehört

Persönlich bin ich kein Fan von Rollgrosssegeln: Auch wenn ich beim Chartern keine Probleme damit hatte, habe ich unterschwellig Angst, dass ich das Segel bei viel Wind nicht in den Mast reffen kann.
Viele Grüsse
Uli Reimann

Betreff: Bobby Schenk's Blauwasserseminar - hier der Rückblick

Sehr geehrter Bobby Schenk,
ich möchte Ihnen auf diesem Wege noch einmal für das unvergessliche Blauwasserseminar danken. Die Auswahl an Themen und nicht zuletzt die sympatischen, begeisternden und überzeugenden Referenten - sie eingeschlossen - haben es zu einem einmaligen Erlebniss werden lassen. Ich wünschte nur meine Partnerin hätte mich begleiten können, so hoffe ich auf ein weiteres Seminar. ....
Immer eine Handbreit Wasser unter dem Kiel,
Torsten Baade

Anmerkung B.S: Danke, Ihr und zahlreiche Mails von anderen Seminarteilnehmer ähnlichen Inhalts lassen mich tief nachdenken...

Betreff: Seekrankheit

Hallo Herr Schenk,
wir werden und Hobbymäßig wohl eher nicht begegnen. Zwischen uns liegen immer einige hundert Meter (Höhenmeter). Als Paraglider bin ich leider auch einem mehr oder weniger starken Wellengang ausgesetzt. Allerdings in der Luft. Und das macht mir zu schaffen.
Ich bin auf ihre Seite gestoßen als ich zum Thema Reisekrankheit recherchiert habe. Ihre Seite ist soweit ich das sehen kann die einzige die sich Sinnhaft mit diesem Thema auseinandersetzt. Googelt man „seekrankheit vorbeiugen“ bekommt man viele Seiten angezeigt die scheinbar alle voneinander abschreiben.
Glücklicherweise sticht ihre Seite aus diesem Morast hervor wie eine deutsche Eiche! (kann auch aus einem anderen Land stammen). Mir hat Superpep geholfen. Datteln schlagen gar nicht an.
Ich habe ein kleines Video dazu erstellt: https://youtu.be/SBlxgpSZc8U und auch Ihre Seite in der Beschreibung hinterlassen.
In diesem Sinne. Allzeit eine Hand breit Wasser unter dem Kiel.
Bis dahin…
Alfred Lüttmann

Betreff: Wahrschau Todesgefahr!

Hallo Bobby,
herzlichen Dank für deinen aufschlussreichen und einleuchtenden Beitrag zum alten Thema „Rettungsweste“. Im Prinzip kann ich dir nur beipflichten, nur eine Frage drängt sich mir immer auf: Warum gehen Segler nicht dorthin wo Rettungsgurte nicht nur eine Lebensversicherung sondern quasi ein „Muss“ sind? Zu den Bergsteigern?
Ich habe vergangenes Jahr für verhältnismäßig keines Geld einen Bergsteiger-Klettergurt gekauft, dazu zwei passende Enden und entsprechende Karabiner (s. Foto). Mit einer Investition von weniger als 150,- € habe ein System an Bord, was nicht nur das Überbordgehen zuverlässig verhindert sondern auch noch bequem zu tragen ist, nicht aufträgt, mir meine komplette Bewegungsfreiheit lässt und nirgendswo hängen bleiben kann.
Immer eine Handbreit,
Andreas Zimmer

Anmerkung B.S: Danke für diese Super-Idee!

Betreff: Wahrschau Todesgefahr!

Lieber Bobby,
ich gestehe es, ich bin ein Rettungswesten Muffel. Die Dinger empfinde ich meist als Behinderung, sie sind oft (vor allem wenn sie älter werden) unbequem, kratzen und drücken. Unser früheres Seegebiet war vornehmlich der englische Kanal und die Nordsee. Hier gab es eine eiserne Regel, "NIE OHNE GURT". Die Gurtgeschirre sind leicht, scheuern nicht am Hals und wenn man nicht eingepickt ist hat man ich ein paar Sekunden irgend eine Schot an dem Gurt befestigt.

Nur einmal haben wir uns nicht daran gehalten, beinahe mit fatalen Folgen. Vor der dänischen Küste haben wir ein lokales Sturmtief erlebt, der Windmesser zeigte später als Maximum 64 Knoten. Kurz zuvor war noch strahlender Sonnenschein und wir lungerten unbesorgt im Cockpit herum. Binnen weniger Minuten war der Orkan da, ließ unser altes Schiff auf 90° Lage "kippen" (also kentern) und wir hatten keine Zeit mehr uns um irgend etwas im Schiff, am Schiff und vor allem nicht um uns selbst zu kümmern. Wir waren nur wenige Kabellängen von der Hafeneinfahrt Hvide Sande entfernt und lagen heftig auf Legerwal vor der Nordseite der Hafeneinfahrt. Wer die Stelle kennt, weiß, es ist dort ein Wellenschutz aus Steinen aufgeschüttet auf diese Steine trieben wir unaufhaltsam zu. Hier vom Schiff gespült zu werden wäre das sichere Todesurteil gewesen. Wir banden uns alles um den Bauch was wir finden konnten um ja nicht über Bord zu gehen. Eine Rettungsweste hätte uns nicht geholfen, im Gegenteil sie hätte dafür gesorgt, dass wir schön im Wellengang gegen die Steine geschleudert worden wären. Zu unserem Glück war dieser Orkan nur ein wirklich Kurze (wenn auch gefühlt ewige) Wetterstörung, die nach 15 Minuten auf "normale" Sturmstärke von etwa 35 kn abflaute. So konnten wir manövrieren und uns von der gefährlichen Stelle freifahren.

Wenige Wochen später erlebten wir in der sicheren Marina Niewpoort (B) erneut einen Sturm mit ca. 10 Bft. Ein Segler, der wohl den Mc Millan nicht gelesen hatte versuchte durch die schmale Hafeneinfahrt zu kommen, vertrieb und strandete keine 500 Meter vom Strand entfernt nördlich der Hafeneinfahrt. Das Schiff lag hoch und fast trocken, so verließen die Segler das am Sandstrand sichere Boot ohne Not. In der Folge ertranken drei der Segler weil sie die 500 Meter bis zum Strand nicht schaffen konnten.

Ich erkläre allen, die mich wegen des Verzichts auf die Rettungsweste ansprechen meine gründe und vor allem, dass eine sichere Verbindung zum Boot und ein sicheres Verhindern des "Über-Bord-Fallens" die beste Rettungsweste aller Zeiten ist.
Deshalb bin ich immer wieder froh aus so prominentem Munde, wie Deinem, die gleiche Empfehlung zu hören.
Für mich und hoffentlich für viele andere war das deshalb nicht "In den Wind gesprochen".
Viele Grüße
Tom

Betreff: Schule des (Segel-)Lebens

Sehr geehrter Herr Schenk!
Habe mit Interesse Ihren Artikel „Schule des (Segel-)Lebens“ gelesen und genau diese Hafenmanöver sind es vor die ich besonders Respekt und vor allem Unsicherheit habe. Werde bestimmt an so einen Training teilnehmen. Womit ich aber sofort üben möchte, wäre diese App von Michael Menard. Leider konnte ich sie im App Store von Apple nicht finden. Können sie mir weiterhelfen indem sie mir den genauen Namen der App sagen? Oder wo ich die App downloaden kann.
MfG FB2 Neuling Franz

Anmerkung B.S: Das Pogramm heisst Hafenmanöver. Also im appstore einfach "hafenmanöver" eintippen. Müsste dann angezeigt werden. Das gilt nur für Europa, wenn Sie nicht hier sind, dann kann man das umstellen.

Betreff: Bücher ASTRONAVIGATION und BLAUWASSERSEGELN von Bobby Schenk

Hallo Bobby, Ich lese gerade Deine Bücher Blauwassersegeln und Astronavigation. Super! Blauwassersegeln kann ich nicht aus der Hand geben und Astronavigation hat selbst mir jetzt den Sextanten vertraut gemacht!

Ich habe schon die Lin & Pardey, Hiscock, Hal Roth etc hinter mir, aber Deine Bücher füllen einen wichtigen Raum zwischen denen und deren von z B Tristan Jones, Roger Taylor, P Hancock oder B Moitessier
Deine Ratschläge, wie auch die von W Erdmann sind praktisch ausgerichtet und beschreiben wichtige und von anderen nicht erwähnt werdente Sachen und Situationen wie sie in der Wirklichkeit funktionieren oder was tun wenn sie nicht funktionieren. Nochmals: Vielen Dank.

Ich segele einhändig,mit meinen 70 Jahren, eine Contessa 26, Bravo, seit einigen Jahren an der mexikanischen Pazifikküste rauf und runter, speziell an der Huatulco Küste wo wir 9 Buchten haben mit Nationalpark dahinter = Paradies, sicher und äußerst billig = was will man mehr.
Solltet Ihr mal dort vorbeikommen, schickt mir ein mail und ich zeige Euch gerne Land und Leute.
Saludos und alles Gute,
Jan Schauwecker

Anmerkung B.S: Schönes Kompliment und danke für die Einladung!

Betreff: Skippertraining siehe hier und hier

Sehr geehrter Herr Schenk,
letztes Jahr habe ich ... Ihre Empfehlung für eine besondere Skippertraining-App gelesen.
Herunter geladen, und war begeistert. Das Impressum gelesen, auf Michael Menard´s Training aufmerksam geworden, gebucht … und jetzt bin ich gerade zurück aus Kroatien.
Fast jedes Jahr mache ich vor dem Chartern ein Skippertraining, aber Michaels Training war ohne Zweifel bisher das Beste, besonders hinsichtlich der Kommunikation und Analyse.
Auf diesem Weg bedanke ich mich bei Ihnen für Ihren wertvollen Hinweis.
Viele Grüße
Knut Scherer

Anmerkung B.S: Ja, Michaels Skippertraining ist herausragend praxisbezogen!

Betreff: Buch Astronavigation von Bobby Schenk

Hallo Herr Schenk !
Habe vor einigen Jahren mal zum Spaß die Astronavigation aus Ihrem hervorragendem Buch gelernt. Es klappte nach der Beseitigung einiger Denkknoten gut. Und von Mathe hab ich nie was gehalten, nehme selbst für 1+4 einen Taschenrechner. Astronavigation nach Ihrer Methode ist der beste Denksport !
Mit besten Empfehlungen, Heiko Plötner

Anmerkung B.S: Danke! Damit hat mein Buch den Zweck voll erfüllt!

Betreff: Ideen für die Langfahrt

Sehr geehrter Herr Schenk,
immer wieder schaue ich auf ihre Seite und freue mich über jeden Artikel, den ich förmlich verschlinge.
Beim Lesen ihrer Seite sind mir ein paar Ideen gekommen für Ausstattungen, die den Komfort grade von Langfahrten verbessern könnten.
Dazu gehört eine Klimaanlage, die energiesparend die Luft (grade in den Tropen) kühlen und trocknen kann, ein energiesparenden Kühlschrank mit Gefrierfach und eine Brauchwasseraufbereitung.
Da ich im Moment wenig Ahnung davon habe, ob meine Ideen auch in der Praxis funktionieren könnten (bin zwar Naturwissenschaftler aber kein Ingenieur) wollte ich fragen, ob Sie mit ihrer Erfahrung jemanden kennen, der a) sich mit Segeln auskennt und b) das ganze technisch beurteilen kann.
Ich würde mich freuen von Ihnen zu hören und hoffe, dass ihre Seite noch lange weiter existiert, denn es gibt wenig so kompetente und geballte Informationsquellen im Internet.
Mit herzlichen Grüßen von der Küste
Pekka Schäfer
Bremerhaven

Anmerkung B.S: Hier werden Sie wahrscheinlich fündig:

Klimaanlagen auf Yachten, Kühlschrankversorgung mit Solarpaneelen, hungriger Kühlschrank

Betreff: Fanbrief

Hallo Herr Schenk,
ich lese nun schon seit Jahren immer wieder gerne in all der Weisheit, die Sie der Seglergemeinde so mitteilen, bin besonders Fan Ihrer technischen Einsichten und der herrlich leseswerten In den Wind gesprochen-Kolumne.
Natürlich (ich nehme an, das lesen Sie täglich hunderte Male) plane ich auch zusammen mit meiner Frau an einer Langfahrt, hoffentlich Weltumsegelung, herum. Für diese Planung ist Ihre Seite mittlerweile für viele Fragen zur ersten Anlaufstelle geworden, einfach nur deshalb, weil sie in meinen Augen die beste deutschsprachige Sammlung an geballtem Seglerwissen ist, mit dem exakt richtigen Maß an Schlägen in den Nacken für unsere all zu abgehobenen und unrealistischen Träume.
Deshalb derzeit keine Fragen von meiner Seite aus, sondern nur ein großes Lob und ein herzliches
DANKE SCHÖN!
für die viele Arbeit, die Sie schon so lange in diese Seite stecken.
Einen schönen Gruß aus Wiesbaden,
Michael Schäfer

Anmerkung B.S: Wenn solch erfreuliche Mails eingehen, dann weiß man: "Die viele Arbeit hat sich rentiert!"

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zu Meinungen Fortsetzung- Teil (2)

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