Trick-Siebzehn an Bord (5)


Leinen-Ruckdämpfer, die jeder an Bord hat

gesehen bei Uwe, SY CAPIVARA

Ruckdämpfer sind an rolligen Stegplätzen notwendig, nicht nur, um bei schlechtem Wetter das Leben an Bord gemütlicher zu machen, sondern auch aus Sicherheitsgründen. Denn das Einrucken in die - meist kurzen - Festmacherleinen belastet Beschläge und auch das Tauwerk überdimensional. Handelsübliche Ruckdämpfer aus Hartgummi erfüllen zwar, vorausgesetzt richtig dimensioniert, diesen Zweck, doch haben sie den Nachteil, Leinen unhandlich zu machen. Auch lassen sich die Festmacher nicht mehr durch Klüsen einholen oder sie bleiben an Klampen hängen.

Genauso wirkungsvoll wirken, und das kostet meist nichts, flexible Plastikkanister, die mit Wasser gefüllt sind. Auch ihr Verlust bei hektischen Ablegemanöver läßt sich leicht verschmerzen. Bei Uwe und seiner 10-Meter-Yacht reichen jeweils Fünfliterkanister aus, um die notwendige Beschwerung, ähnlich einem Reitgewicht bei einer Ankerkette, zu erreichen.

Übrigens, zur Abfederung der Ankerkette taugt dieser Trick nichts, denn das Gewicht der Kanister ist im Wasser, logisch, nahezu Null.

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